Kapitel 127 ~ Shizun, pass auf, der Boden ist rutschig

Aber Chu Wanning fragte nicht, und Xue Zhengyong sprach es auch nicht an. Tatsächlich war der Sektenanführer des Sisheng-Gipfels auf dem besten Weg, ziemlich besoffen zu werden, sowie benommen und undeutlich zu sprechen. Er beugte sich vor, starrte Chu Wanning an und sagte: „Yuheng, du bist verärgert."

„Bin ich nicht."

„Du bist verärgert."

„Bin ich nicht", wiederholte Chu Wanning.

„Wer hat dich verärgert?"

Chu Wanning verstummte. Sollte er fragen? Er würde sich viel besser fühlen, wenn er einfach fragen würde. Vielleicht hatte Mo Ran gar nicht gesagt, dass er heute Abend auf jeden Fall wiederkommen würde, vielleicht hatte er nur gesagt, er würde sein Bestes geben, und Xue Zhengyong hatte es falsch berichtet oder sich falsch erinnert...

Chu Wanning blickte zur Tür und in die schwarze Nacht hinaus. Das Bankett neigte sich dem Ende zu, und die Plätze würden bald kalt sein.

Sein erster Tag in der Abgeschiedenheit, und Mo Ran hatte es nicht rechtzeitig zurückgeschafft. Jeder einzelne Schüler des Sisheng-Gipfels war hier, auch diejenigen, deren Namen er nicht kannte und denen er noch nie begegnet war. Nur er fehlte. Aber ohne ihn war das Bankett unvollständig. Und all die geschmorten Krebsfleischbällchen, die süße Osmanthus-Lotuswurzel und der duftende Birnenblüten-Weißwein der Welt würden es nicht komplett machen. Chu Wanning schloss seine Augen.

Aus der Richtung des Haupteingangs der Mengpo-Halle ertönte ein plötzlicher Lärm, und eine Gruppe von Schülern schrie aufgeregt in der Ferne.

„Aiya‒! Seht! Was ist das da draußen?"

„Da ist etwas am Himmel!"

Die Aufregung zog immer mehr Leute an. Jetzt konnten sogar die in der Halle das lebhafte Knistern und Donnern von draußen hören, eines nach dem anderen. Sie gingen hinaus auf den grünen Rasen vor der Mengpo-Halle und blickten auf den von Feuerwerkskörpern erleuchteten Himmel, in dem eine Million glitzernder Flecken aufblühten und sich vor dem Hintergrund der sternenklaren Nacht verteilten.

„Ein Feuerwerk!" Die jüngeren Schüler strahlten. Ihre jugendlichen Gesichter wurden von den flackernden Lichtern über ihnen erhellt, der Sternenhimmel spiegelte sich in ihren Augen.

„Es ist so schön! Ich habe noch nie ein so großes Feuerwerk gesehen, nicht einmal zu Neujahr!"

Auch Chu Wanning ging langsam aus der Halle. Seine Stimmung war düster; obwohl er auch dankbar war, dass Xue Zhengyong sich die Mühe gemacht hatte, ein so brillantes Feuerwerk vorzubereiten, drückte die Schwere in seiner Brust ihn sehr.

Ein scharfer Pfeifton durchdrang die Nacht. Er hob lustlos den Kopf und sah einen Streifen goldroten Lichts, der in den offenen Himmel schoss wie ein Pfeil, der von seinem Bogen losgelassen wurde. Wie schön. Wenn diese Person nur auch hier wäre...

Peng!

Die leuchtende Fackel flog in Höhe des Henkels des Großen Wagens, bevor sie in zahllosen glitzernden Funken über den Himmel explodierte, die Sterne der Milchstraße in den Schatten stellte und selbst dem Mond das Licht stahl. Die Feuerwerkskörper verstreuten sich wie viele Hai-Tang-Blütenblätter, die von einer rauschenden Brise in die Luft gewirbelt wurden, trieben und tanzten wie winterlicher Schnee, schimmerten und kräuselten wie offenes Wasser. Inmitten des prächtigen Schauspiels und des lebhaften Treibens der Menge schloss Chu Wanning langsam seine Augen.

Schüler Mo Ran heißt Shizun aus der Abgeschiedenheit willkommen.

Diese Worte kamen auf einmal von hinten, jede Silbe klar und deutlich.

Chu Wanning begann leicht zu zittern. Er fühlte sich, als hätte er Dornen im Rücken, Feuer in der Kehle. Er konnte nicht atmen, sein Herz schlug aus dem Rhythmus und das Blut raste durch seine Adern, als er den Kopf herumwarf.

Hinter ihm stand eine Handvoll Schüler, die gerade aus der Mengpo-Halle gekommen waren. Alle blickten erstaunt in den Himmel, und einer von ihnen hatte laut gelesen.

Und dann war es nicht mehr nur eine Person, die diese Worte las. Alle fanden sie neu und interessant. Alle, bis hinunter zu den jüngsten Schülern, die Männer und die Frauen, die Alleinstehenden und die in Gruppen Stehenden, alle blickten in den glitzernden, strahlenden Nachthimmel und lasen laut vor:

Schüler Mo Ran heißt Shizun aus der Abgeschiedenheit zurück.

Die Äußerungen trugen eine Zärtlichkeit wie die Gezeiten, sanft wie ein leises Flüstern; die Worte zeugten von Entschlossenheit wie ein Felsblock, fest wie die mächtigen Berge. Chu Wannings Kopf schnappte nach oben, wo das brillante Feuerwerk, geleitet von spiritueller Energie, einen Satz in großen, schimmernden Buchstaben in den Nachthimmel geschrieben.

Das Feuerwerk bildete einen prächtigen Fluss, der zweifellos Hunderte von Meilen weit zu sehen war. In diesem Moment, in dieser Nacht, hatte Chu Wanning das Gefühl, als ob die lebhaften, schillernden Flecken über Hügel und Berge, über die Weite der Zeit hinweg auf ihn zukämen und die Freuden und Sorgen, die Sehnsüchte und das Bedauern dieser einen Person mit sich brächten. Er fühlte sich plötzlich wie ein Stück Treibholz, das im Ozean schwamm, und der Ozean waren Mo Rans Augen ‒ so wie sie ausgesehen hatten, als er Chu Wanning vor dem Palast des Geisterkönigs in der Unterwelt in seine Arme gezogen hatte, voller zärtlicher Wärme, feuriger Leidenschaft und unerschütterlicher Entschlossenheit.

Es gab keinen Ausweg mehr. Er war umgeben von dem Gemurmel, dem Lachen und der der Zuneigung dieser Person. Chu Wanning wollte nicht darüber nachdenken, um welche Art von Zuneigung es sich handelte ‒ um die eines Meisters und eines Schülers oder um etwas anderes. Es reichte, sie zu haben.

Mo Ran schaffte es nicht mehr, vor dem Ende des Banketts zurückzukehren. Es war einfach zu weit weg, selbst wenn er die ganze Nacht hindurch reiste, ohne anzuhalten. Aber er hatte immer noch das Signalfeuerwerk in seiner Tasche, dass ihm der Xuanji Ältester für Notfälle mitgegeben hatte, falls ihm abseits des Gipfels ein Missgeschick passieren sollte. Es war eine geniale Erfindung: Wenn man eine Nachricht mit spiritueller Energie auf Papier schrieb, es in die Röhre steckte und das Feuerwerk zündete, konnte man eine Nachricht in so großen Buchstaben in den Himmel projizieren, dass sie vom Sisheng-Gipfel aus sichtbar war, egal wie weit der Absender entfernt war.

Das Signalfeuerwerk war kostspielig und äußerst schwierig zu bauen, aber das war Mo Ran egal. Er wollte nur sicherstellen, dass sein Shizun nicht verärgert wurde. Selbst über Berge und Flüsse hinweg, selbst durch Zeit und Umstände getrennt, musste er sicherstellen, dass Chu Wanning diese Worte hören konnte:

Schüler Mo Ran heißt Shizun aus der Abgeschiedenheit zurück.

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Vier Stunden später war das Bankett zu Ende. Als Chu Wanning zum Roten-Lotus-Pavillon zurückkehrte, war es schon spät in der Nacht, und er roch nach Wein. Er wollte ein Bad nehmen, um sich zuwaschen, aber das Wetter war in letzter Zeit kühl geworden, und das Wasser im Lotusteich des Pavillons war zu kühl zum Baden ‒ gestern hätte er sich beim Waschen fast eine Erkältung geholt. Nach kurzem Überlegen ging er hinein, holte sich Kleidung zum Wechseln und einen hölzernen Waschzuber und machte sich dann auf den Weg zu den Melodischen Quellen.

Die Melodischen Quellen waren das Gemeinschaftsbad der Sekte, doch er hatte es nur in seinen ersten Monaten auf dem Sisheng-Gipfel benutzt. Kaum jemand würde so spät in der Nacht noch baden. Chu Wanning hob den dünnen Hanfvorhang mit einer Hand an und schritt hinein.

Viele Teile von Sisheng-GIpfel waren im Laufe der Jahre renoviert worden, aber die Melodischen Quellen war unverändert. Hohe, schwarz geflieste Wände erhoben sich zu allen Seiten, und leicht wehende, durchsichtige Schleier säumten den gewundenen Korridor, der vom Eingangstor zu einer Treppe aus sechs schmalen, klar lackierten Holzstufen führte. Die Badegäste zogen ihre Schuhe und Socken aus, bevor sie die Treppe hinabstiegen, so dass jeder auf einen Blick erkennen konnte, wie viele Menschen das Bad gerade eben besuchten. Als er seine eigenen Schuhe auszog, sah Chu Wanning, dass es hier nur ein weiteres Paar Stiefel gab ‒ ziemlich groß und ein wenig schmutzig, aber ordentlich in die Ecke gestellt und nicht achtlos auf den Boden geworfen, nur weil das Bad leer war.

Chu Wanning fragte sich, wer sonst noch so spät in der Nacht hierher gekommen war, um zu baden. Aber das war nur ein flüchtiger Gedanke. Mit seiner kleinen Waschschüssel in der Hand ging er barfuß die Treppe hinunter, schob die letzten Vorhänge am Ende des Weges beiseite und betrat den Hof.

Der Hof war dunstig von dem Dampf, der von der massiven heißen Quelle aufstieg, die von einem breiten, grollenden Wasserfall herabstürzte und sich über die Felsen in gestaffelte Becken ergoss. Der dichte, trübe Dampf entfaltete sich sanft aus dem Becken, trieb langsam dahin, füllte jede Ecke und jeden Spalt und machte die Sicht zunichte. Man musste schon sehr nahe an einen Menschen herantreten, um sein Gesicht zu erkennen. Chu Wanning folgte dem kleinen Fußweg aus glatten, bunten Kieselsteinen unter dem üppigen Baldachin blühender Pfirsichblüten, bis er den nächstgelegenen Eingang zu den Bädern erreichte. Ein niedriges, aus blauen Steinen gehauenes Regal war dort aufgestellt worden, um die Kleidung der Badenden aufzubewahren. Er stellte seine hölzerne Waschschüssel und seine Robe auf das Regal, dann zog er sich aus und watete langsam in die Quelle.

Es war angenehm warm. Chu Wanning konnte den leisen Seufzer der Zufriedenheit nicht unterdrücken, der ihm entwich. Wenn es ihm nicht widerstrebte, sich den Menschenmassen zu stellen, die hier badeten, oder sonst jeden Tag erst so spät zu kommen, würde er wirklich lieber hier baden als im kalten Wasser des einfachen Teichs des Roten-Lotus-Pavillons. Xue Zhengyong war in der Tat anspruchsvoll und gründlich. Er hatte den Bau der Melodischen Quellen persönlich überwacht; das ganze Jahr über blühten Blumen an den Rändern des Teiches, und am Ende des Beckens gab es einen Wasserfall zum Abwaschen. Es gab sogar einen kleinen Holzpavillon an der Seite der heißen Quelle, in dem man sich nach dem Baden hinlegen und ausruhen konnte, ausgestattet mit beheizten Steinen, die entlang der Meridiane platziert werden sollten, um den Druck zu lindern. Das war weitaus angenehmer als das eilige Bad, mit dem er sich gestern im Roten-Lotus-Pavillon hatte begnügen müssen.

In seiner Freude darüber, dass niemand sonst in der Nähe war, ließ Chu Wanning für einen Moment die Seele baumeln, streckte seine schlanken Gliedmaßen aus und schwamm mit einem Plätschern bis zum Wasserfall.

Kaum war er aus dem Wasser aufgestiegen und hatte sich das Gesicht abgewischt, wobei ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen lag, bemerkte er plötzlich einen Mann ganz in seiner Nähe, der sich mit dem Rücken zu ihm in den tosenden Wasserfall stürzte.

Der Wasserfall war so laut, dass Chu Wanning die andere Person gar nicht gehört hatte, selbst als er ihm so nahe war. Wäre er ein wenig später aus dem Wasser gekommen, ein wenig weiter geschwommen, hätten seine Fingerspitzen wahrscheinlich die Beine des Mannes gestreift.

Gut, dass er vorhin aufgestanden war und den Fremden nicht versehentlich berührt hatte. Aber er war immer noch unangemessen nah ‒ er stand praktisch direkt hinter dem anderen Mann.

Diese Person war sehr groß, ein ganzes Stück größer als Chu Wanning, und seine sonnengeküsste Haut hatte die Farbe von Honig, was ihn wild und unbeherrscht erscheinen ließ. Seine Schultern waren kräftig und breit, und die Schulterblätter, die sich unter seiner goldenen Haut spannten, ließen bei jedem Heben seiner Arme eine verborgene Kraft erahnen. Er war nicht übermäßig muskulös, aber wohlgeformt und gleichmäßig durchtrainiert. Das Wasser floss in Kaskaden über seinen Körper, Rinnsale sammelten sich zu Bächen und flossen über die breite Fläche seines kräftigen, maskulinen Rückens. Ein Teil des Quellwassers spritzte ab, aber ein größerer Teil schien sich in seinen Körper zu verlieben und klebte in einem leichten Schimmer an ihm, der sich nicht mehr lösen wollte.

Als jemand, der an Askese gewöhnt war, hatte Chu Wanning noch nie einen solch fleischlichen Anblick gesehen. Seine Ohren brannten, als er sich eilig zum Gehen wandte.

Nur der Himmel wusste, ob der Boden der Quelle zu glitschig war oder ob Chu Wanning einen falschen Schritt gemacht hatte. Er stolperte und fiel mit dem Gesicht voran in das Becken, wobei eine Wasserspritze in die Luft geschleudert wurde.

„Hust, hust!"

Chu Wannings Gesicht war rot vor Verlegenheit, und in seiner Aufregung verschluckte er versehentlich einen Mund voll Wasser. Als er sich daran erinnerte, dass es eigentlich das Badewasser von dem Kerl hinter ihm war, wurde er so empört und angewidert, dass er jeden Anschein von Ruhe und Gelassenheit ablegte und um sich schlug, während er versuchte, wieder auf die Beine zu kommen.

Er war der Yuheng Ältester, wie konnte er...

In seiner Panik und ohne jegliche Würde packte ihn eine starke, wohlgeformte Hand und zog ihn aus dem strömenden Wasser hoch. Der Mann war offensichtlich durch das, was hinter ihm geschehen war, aufgeschreckt worden.

„Geht es dir gut?" Der Mann sprach mit einer tiefen, beruhigenden Stimme, eine Hand legte sich um Chu Wannings Arm. Der Höhenunterschied zwischen ihnen war so groß, dass sein Atem gegen Chu Wannings Ohr pustete, als er den Kopf senkte und sprach: „Vorsicht, hier ist es rutschig."

Chu Wannings Ohren brannten noch heißer. Er spürte, wie sich die Brust des Mannes hinter ihm, nur wenige Zentimeter von seinem Rücken entfernt, hob und senkte, auf und ab. Jedes Mal, wenn sie sich senkte, war es eine barmherzige Erleichterung, als hätte sie sein Leben verschont; jedes Mal, wenn sie sich hob, war es eine bedrohliche Unsicherheit, da sie drohte, gegen seinen Rücken zu stoßen. Chu Wanning war empört und beschämt zugleich ‒ noch nie war er von jemandem so berührt worden!

Er schüttelte die Hand des Mannes ab, die Miene mürrisch und den Blick entschlossen von dem Fremden weg gerichtet. „Es geht mir gut."

Das ohrenbetäubende Rauschen des Wasserfalls übertönte Chu Wannings Stimme fast vollständig. Aber aus irgendeinem Grund zuckte der Mann bei dem Geräusch zusammen und blieb ganz still stehen, bevor er langsam die Hand hob, als wollte er etwas sagen, hatte aber nicht den Mut dazu...

In diesem kurzen Moment des Zögerns hatte Chu Wanning bereits einen breiten Spalt zwischen ihnen geöffnet und war in den rauschenden, tosenden Wasservorhang getreten ‒ oder besser gesagt, hatte sich darin versteckt.




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4 Kommentare:

  1. Ich war mit dem Feuerwerk ein Kapitel zu schnell, das passierte ja hier. Und das Treffen ist nun endlich da, wenn auch anders als gedacht XDD So eine heiße Quelle tut immer gut. Und wenn man dann so gut wie alleine ist, bis auf eine weitere Person, kann man sich auch bestens entspannen und die Ruhe genießen. Es sei denn, man kommt der anderen Person plötzlich näher. Natürlich kann man nicht anders und mustert den anderen. Allein die Beschreibung von den Muskeln und Chu Wanning ist solch ein Anblick ja eh nicht gewohnt und wenn er wüsste, dass es Mo Ran ist... Dennoch verliert er den Boden unter den Füßen, was sicherlich sehr elegant ausgesehen haben muss XDD Ich musste so lachen XDD
    Und dann wird ihm auch noch geholfen und was macht Chu Wanning? Erstmal flüchten XDD
    Wie gerne würde ich jetzt weiterlesen, wie die zwei diese Situation meistern XD

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    1. Ich kenne das, man ist total schnell mit dem Lesen fertig und dann zack bumm ist man am Ende angelangt und muss eine Woche warten.
      Eine heiße Quelle in unmittelbarer Nähe zu haben ist bestimmt immer gut, vor allem, wenn man da auf ein paar heiße Typen und ihrem geilen Body trifft. Hier und sieht man sogar ein wunderschönes Mauerblümchen, dass sich eigentlich nur verstecken will.
      Bedenke Maddi, Chu Wanning hat nur seinen Oberkörper gesehen, aber noch nicht den unteren Teil, aber für den wird er sich recht bald sehr interessieren.

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  2. Ah, endlich ist es soweit, sie treffen sich nach 5 Jahren wieder, in einem öffentlichen Bad! Kein Wunder, dass Chu Wanning seinen Schüler nicht erkennt. Aber das nächste Kapitel kann ja nur interessant werden, ich bin sehr gespannt. Chu Wanning ist einfach zu niedlich in seiner Hilflosigkeit

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    1. Das erste Treffen ist einfach legendär und bleibt allen Anwesenden im Gedächtnis kleben. Vor allem da Chu Wanning einen kleinen Blick auf Mo Rans Körper haben kann, was zu eventuellen Fantasien führen kann.
      Chu Wannings Hilflosigkeit in Bezug auf Mo Ran war eigentlich schon recht früh in ihrer Schüler-Lehrer-Beziehung gegeben. Er wusste oft nicht, wie er mit ihm und seinen Gefühlen für ihn umgehen sollte. Früher war Mo Ran noch ein Teenager und da konnte am noch mit der Moralkeule und so argumentieren, aber jetzt ist er erwachsen und verdammt heiß. Chu Wanning werden bald mehr und mehr die Argumente ausgehen, ihn nicht zu begehren.

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